- Atomarer Erstschlag
Das Bedrohungspotential muss aufrecht erhalten werden, was uns irgendwann dazu zwingen wird, diesen Schritt auch zu gehen und einen Atomarschlag durchzuführen. - Präventiv-Eskalation
Heisst zu Deutsch: Einen Krieg anfangen um mögliche Krisenherde schon im Verdachtsmoment zu bekämpfen. Dies öffnet der Willkür der Natostaaten gegenüber dem Rest der Welt Tür und Tor. - Informationsdominanz
Was soll man dazu sagen? Wer Informationsdominanz erlangen möchte, hat das Wesen der Demokratie nicht verstanden
http://de.indymedia.org/2009/04/245889.shtml
UPDATE:
besteht Hoffnung nach dem Gipfel?
- Weniger würde ich sagen. Obama hat, wie immer, schöne Worte gefunden. Aber letztendlich verlangt er das selbe was auch Bush von uns verlangte: Stärkere Unterstützung in Afghanistan und weitere Aufrüstung.
Eigentlich ist Obama noch viel schlimmer als Bush, denn durch sein Charisma und auch durch seine Prinzipiell menschlichere Politik wird es viele geben die den Widerstand gegen die Amerikanische Militärdominanz aufgeben.
Er macht es ja auch sehr schlau. Statt auf der Vormachtstellung der USA zu beharren, nimmt er die Bündnispartner in die Pflicht. „Er möchte das Europa und die USA auf gleicher Höhe stehen“ sagt er, und meint „Europa soll aus seiner Mitläuferrolle in die Mittäterrolle schlüpfen, um sich nicht mehr so leicht aus der Affäre ziehen zu können, wie das im Irak der Fall war.
Nicht das ich einem Obama den Angriff auf den Irak zugetraut hätte, aber es gibt viele Krisenherde im Nahen Osten, die evtl. auch Obama zu einem Angriff „zwingen“ werden. Zwingen natürlich aus US-Amerikanischer Sicht.
Allem in allem hat dieser Gipfel die Welt nicht sicherer gemacht. Er hat nur nochmal bestärkt, das Rüstung als wichtiger erachtet wird, als Gleichstellungsbemühungen für die Dritte Welt.