Ich stehe mitten in den Flammen
Doch ich verbrenne einfach nicht
Meine Haut zieht sich zusammen
aber reißen will sie nicht
Ich hab die Hände voller Wunden
doch kein Blut tränkt meine Lumpen
gestorben bin ich schon vor Stunden
doch mein Herz hört nicht auf zu Pumpen
Ein Dolch steckt tief in meinem Herzen
den hast du dort reingerammt
Ich spür´ noch lange keine Schmerzen
denn Du hüllst meinen Geist in Samt
Ich möchte schrein doch meine Zunge
hängt betäubt in meinem Hals
Hab keine Luft mehr in der Lunge
Auf meine Wunden streust du Salz
Die Welt ist schwarz, ich seh nur Dich
Doch meine Augen sind schon leer
Raben zerhaken mein Gesicht
Doch heute sterbe ich nicht mehr
Ich werde warten, beten, leiden
bis der jüngste Tag anbricht
Du kannst dich weiter an mir weiden
Du bleibst in Ewigkeit mein Licht